Zum Inhalt springen
Regionale Nachrichten

Hitzefrei für Oberstufen in Köln und NRW: Eine neue Regelung

In Köln und NRW können nun auch Oberstufen-Schüler während extremen Hitzetagen Hitzefrei erhalten. Eine Regelung, die bei vielen auf Zustimmung stößt.

Julia Hartmann30. Juni 20262 Min. Lesezeit

Warum ist Hitzefrei jetzt auch für die Oberstufe möglich?

Das Ministerium hat beschlossen, dass bei Temperaturen, die ein gewisses Maß überschreiten, auch Oberstufenschüler in den Genuss von Hitzefrei kommen können. Diese Regelung wurde eingeführt, um den Schülern eine angemessene Lernumgebung zu gewährleisten. Die Sichtweise der Behörden scheint klar: Bildung sollte nicht unter extremen Wetterbedingungen leiden, auch wenn die Wettervorhersagen uns oft überraschen. Es ist fast so, als würde man die Schüler in eine Art Sommerferien versetzen, bevor die Schulferien tatsächlich beginnen.

Welche Temperaturen führen zur Regelung?

Zunächst gilt eine Temperaturgrenze von 30 Grad Celsius im Schatten. Bei diesen Temperaturen dürfte es in den Klassenzimmern ähnlich erträglich sein wie in einem überfüllten Saunaclub. Um sicherzustellen, dass die Regelung tatsächlich der Verbesserung des Lernklimas dient, sind die Schulleitungen angehalten, die lokalen Wetterbedingungen genau zu beobachten und gegebenenfalls Entscheidungen zu treffen. Eine ganz neue Art von Schulpolitik, die auf Thermodynamik beruht.

Wie wird diese Entscheidung von Lehrern und Schülern aufgenommen?

Die Reaktionen auf diese Entscheidung sind gemischt. Während viele Schüler jubeln und endlich die Aussicht auf einen Hitzefrei-Tag haben, sind einige Lehrer weniger begeistert. Man könnte sagen, sie haben nicht immer die Möglichkeit, sich einen kühlen Kopf zu bewahren, wenn sie plötzlich als Wettergötter agieren müssen. Schließlich gibt es Stoff, der unbedingt zu behandeln ist – auch wenn die Luftfeuchtigkeit außerhalb des Klassenzimmers vielleicht ein besseres Unterrichtsangebot darstellt.

Welche Auswirkungen hat dies auf den Schulalltag?

Die Auswirkungen auf den Schulalltag könnten erheblich sein. Einige Schulen könnten dazu übergehen, ihre Stundenpläne anzupassen, um kürzere Unterrichtseinheiten in den Morgenstunden anzubieten, wenn die Temperaturen noch nicht ins Uferlose steigen. Dies könnte zu einem schülerfreundlicheren Schulalltag führen. Aber erwarten Sie nicht, dass sich die Mauer der Trägheit in den Büros der Bildungsbehörden über Nacht auflöst. Die Diskussion über die genaue Umsetzung könnte sich noch eine Weile hinziehen, während draußen die Temperaturen weiter steigen.

Gibt es ähnliche Regelungen in anderen Bundesländern?

In einigen anderen Bundesländern gibt es bereits ähnliche Regelungen. Niedersachsen hat beispielsweise eine bereits etablierte Hitzefrei-Regelung, die auch auf die Oberstufe ausgeweitet wurde. Es scheint also, dass Nordrhein-Westfalen nicht der erste Pionier in diesem Bereich ist, aber sicher ein Nachzügler, der dem Trend nun folgt. In gewisser Hinsicht ein Beispiel für die alte Redewendung: Besser spät als nie, auch wenn man sich fragt, wie viele Schüler bereits unter sengender Hitze die Schulbank gedrückt haben, während man auf diese Regelung wartete.

Aus unserem Netzwerk